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Die Grundlagen des Ayurveda

Das Wissen vom Leben oder auch die Wissenschaft von einem langen und erfüllten Leben.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich dieses uralte Wissen als ein wertvoller Schatz mit allgemeingültiger Weisheit. Auch dem westlichen Menschen kann ein gesundes und glückliches Leben bis ins hohe Alter begleiten.

Wie ist das möglich? In den überlieferten Urtexten des Ayurveda steht erstaunliches über die Entstehung dieses ganzheitlichen Heilsystems. Demnach gab es vor sehr langer Zeit Kulturen im Himalayagebiet, in denen die Menschen so gesund waren, dass sie keine Krankheiten kannten. Als sie in die Städte umzogen, zeigten sich die ersten körperlichen Beschwerden und Leiden.

Besorgt um das Schicksal der Menschheit, zogen sich 50 weise Maharishis (Seher) in die tiefe Meditation zurück, um zu ergründen, wie eine krankheitsfreie Gesellschaft zu schaffen sei. Während ihrer Meditation erkannten sie die Strukturen und Naturgesetze des Kosmos, ebenso wie den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers und Geistes.

Die einstige Entwicklung der Maharishi war so vollkommen, dass sie alle Empfehlungen und Ratschläge die dem Menschen ein gesundes und harmonisches Leben bescherten. Ihre Wahrnehmungen konnten sie im Laufe ihres Lebens mit grossem Erfolg zum Wohle der Menschheit anwenden.

Seit Jahrtausenden wird dieses kostbare Wissen von den Meistern des Ayurveda auf ihre Schüler weitergegeben. Die ersten schriftlichen Überlieferungen sind ca. 2700 Jahre alt.

Die endgültige Heilung von Krankheiten
ist die Erkenntnis vom SELBST

Nach der ayurvedischen Medizin ist ein Mensch gesund, wenn das Verdauungsfeuer gut arbeitet, also kein Ama vorhanden ist. Solange die Abfallprodukte (Ama) ausgeschieden werden und die Doshas: Vata, Pitta und Kapha im ausgeglichenen Verhältnis bleiben.
Jedes Dosha kann jedoch durch eine Reihe von Einflüssen vermehrt werden. Um nur die Wichtigsten zu nennen:

Vata - Element
Luft - Ausdehnung und Bewegung; zugeordnet ist der Tastsinn und somit die Haut.
Das Element ist trocken, kalt und wird vermehrt durch trockenes Essen ( Getreide,Toast, Müesli), kalte Getränke und Speisen.
Bittere sowie herbe Lebensmittel und unregelmässige Mahlzeiten erhöhen das Dosha.
Durch einen sehr unruhigen Lebensstil wie z.B. Termine, Reisen, Emotionen, Stress, Angst, Unsicherheit, sowie Kälte und Trockenheit verstärkt sich das Element Vata.
Raum - fehlender Widerstand; zugeordnet sind das Gehör, die Sprache, die Zunge, sowie das Ohr.


Pitta - Element
Feuer - Hitze; zugeordnet ist der Sehsinn, somit die Augen und die Geschlechtsorgane,
ist durchdringend und heiss. Pitta nimmt zu durch saures und scharfes Essen, Alkohol und Nikotin, Überarbeitung und Nachtarbeit. Es entsteht dabei aggressives und jähzorniges Verhalten in Verbindung mit der Hitze (Feuer).


Kapha - Element
Erde - Festigkeit, Rauheit und Form; zugeordnet ist der Geruchssinn, somit die Nase und die Hände.
Wasser - Flüssigkeit, zugeordnet ist der Geschmackssinn, somit die Zunge, der Gaumen und die Füsse.
Kapha ist feucht, schwer und kalt. Steigt an durch fettreiches sowie schwerverdauliches Essen und Süssigkeiten.
Es erzeugt Schlaf, Trägheit und Übergewicht.
 
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